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Letzte Änderung 28.11.2017




Romanfabrik

seit 1985

Hanauer Landstr. 186 (Hof) 60314 Frankfurt

Reservierung: 069/49 08 48 28 oder reservierung@romanfabrik.de

Vorverkauf fiber AD-Ticket: www.ad-ticket.de

Mutare Ensemble

»Mutare Ensemble/Jochen Nix«
Transfers zwischen Musik und Literatur

Konzert II

10. Februar 2018 (20.00 Uhr)
Mãrchen und Mythen
Musik:
Igor Strawinsky (1882-1971)
L’histoire du soldat fur Violine, Klarinette und Klavier
Benjamin Britten (1913-1976)
Seeks Metamorphosen nach Ovid fur Oboe solo
Robert Schumann (1810-1856)
Màrchenbilder fur Viola und Klavier
Richard Strauss (1864 - 1949) / Franz Hasenoehrl (arr.)
Till Eulenspiegel einmal anders, arrangiert fur Klarinette, Fagott, Hom,
Violine und KontrabaB

Lesung:
Texte von Ovid, Charles-Ferdinand Ramuz und Louis du Rieux

Ausfiihrende:
Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie
Lesung:Jochen Nix

 

Konzert III

7. April 2018 (20.00 Uhr) Inspiration Jesus Christus

Musik:

Joseph Haydn (1732-1809)

Die sieben letzten Worte unseres Erlosers am Kreuz, fur Streichquartett

Hob. XX. 1 (1787)

Olivier Messiaen (1908-1992)

Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus (1944) fur Klavier solo

Lesung:

Texte von Johannes vom Kreuz, Thomas von Aquin, Columba Marmion und Theresia von Lisieux sowie aus den Evangelien und dem Missale

Romanum.

Ausfuhrende:

MUTARE ENSEMBLE

Johannes Blumenrõther - Violine Nicolai Bernstein - Violine Wolf Attula - Viola Susanne Miiller-Hombach - Violoncello Axel Gremmelspacher - Klavier

Lesung: Jochen Nix

Moderation: Gerhard Miiller-Hombach

 

Konzert V

25. Mai 2018 (20.00 Uhr) Verklârung

Musik:

Richard Wagner (1813-1883)

Isoldes Verklarung aus Tristan und Isolde, arr. fiir Streichsextett von G.

Müller-Hombach Arnold Schõnberg (1874-1951)

Verklarte Nacht, Streichsextett, op. 4 Sextett fur zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli Gerhard Miiller-Hornbach (*1951)

Mild und leise fur Blockflote und Akkordeon

Lesung:

Texte von Richard Wagner, Ingeborg Bachmann und Richard Dehmel

Ausfuhrende:

MUTARE ENSEMBLE

Sabine Ambos - Blockflote Eva Zõllner - Akkordeon Johannes Blumenrõther und Monika Nufibãcher - Violine Klaus Opitz und Wolf Attula - Viola Susanne Müller-Hombach und Bernhard Spranger - Violoncello

Lesung: Jochen Nix

Moderation: Gerhard Müller-Hombach

 

 

 

 

 

 

 

Der Hörbuchsprecher ist zu erleben im Parthasverlag:
Flametti - Hugo Ball

 

Hugo Ball
Flametti oder Vom Dandysmus der Armen –
Ein Hörbuch, gesprochen von Jochen Nix
340 Minuten, 5 Cds in einer Box,
14 x 14 cm
ISBN 978-3-86964-850-7 [WG 5110]
UVP ca. € 19,90 [D] € 20,60 [A] CHF 28,50
»Die Moral ist etwas für Leute mit 60 Franken monatlichem Einkommen, mit 50 Franken kann ich mir den Sport der Tugendhaftigkeit
nicht leisten.«
Emmy Hennings
»An einem kleinen Platz im Niederdorf, dem Zürcher Vergnügungsviertel, liegt das Hotel Hirschen. Darin befindet sich zu ebener Erde ein größeres Lokal, in dem damals allabendlich kleine Ensembles ein bunt gemischtes Publikum – Handlungsreisende, Bauern, ehrsame und unehrsame Bür-
ger – unterhielten. Hier trat mit zwei oder drei anderen Mädchen Emmy Hennings, von der Kurt Wolff 1913 bereits einen Gedichtband veröffentlicht hatte, leichtgeschürzt als Soubbrette auf und sang die abgedroschenen Schlager der Belle Epoque, auf einem schäbigen Piano, das ans Bühnenpodium
gerückt und im Ton einer asthmatischen Ziehharmonika ähnlich war, begleitet von ihrem Freund Hugo Ball.«
Mit diesen Worten beschreibt Christian Schad die Ereignisse, die Hugo Ball in seinem 1918 im Berliner Erich Reiß Verlag erschienenen autobiografisch inspirierten Roman »Flametti oder Vom Dandysmus der Armen« verarbeitete.
Jochen Nix, Schauspieler und weit über seine Frankfurter Heimat hinaus bekannter Sprecher, nahm nun den runden Geburtstag Dadas zum Anlass und hat Balls berühmten Schlüsselroman über die wilde Zeit der frühen Moderne im Tonstudio Opus Media für ein Hörbuch eingelesen, das mit dem schönenSatz endet: »Herr Meyer aber ging pleite.«
»Ich brauche etwas Ironie, um das Leben auszuhalten, und mehr noch, um meine Zeit zu ertragen.«
Hugo Ball
Über den Autor:
Hugo Ball, geboren am 22. Februar 1886 in Pirmasens, war ein deutscher
Schriftsteller und Biograf Hermann Hesses. Außerdem war er einer der Mit-
gründer der Dada-Bewegung in Zürich und ein Pionier des Lautgedichts.
Über den Sprecher:
»Flametti« wird gesprochen von Jochen Nix geb.1943 in Frankfurt am Main.
Vor dem Erfahrungshintergrund seiner über fünfzigjährigen Arbeit am Thea-
ter, in Rundfunk und Fernsehen, als Schauspieler, Sprecher und Regisseur,
ist Jochen Nix heute einer der gefragtesten Literaturinterpreten in Frankfurt,
dem Rhein-Main-Gebiet und weit darüber hinaus.
http://www.boersenblatt.net/artikel-100_jahre_dada.1088284.html
"Wer sich von diesem Hörbuch in das Jahr 1915 versetzen läßt, wird es nicht bereuen. Jochen Nix gestaltet Hugo Balls exzentrische wie emotionale Sprache in einem furiosen Vortrag als packenden HörFILM, als eine Mischung aus Intriganten-Stadel und emotionaler Achterbahn. Dieses Hörbuch des Parthas-Verlages ruft uns einen ,kleinen Roman‘ (Hugo Ball) in Erinnerung, der eigentlich große Literatur ist." (Bernhard Jugel im 'Diwan' des BR2 am 13.02.2016)
"Das Hörbuch bietet eine amüsante, unterhaltsame Reise durch die Varieté-Welt mit lauter schrägen Figuren, die von einer Katastrophe in die nächste sausen. Jochen Nix führt mit sonorer Stimme und Souveränität durch die menschlichen Abgründe, durch dieses teuflische Spiel der Eitelkeiten und Leidenschaften." (HR2 Hörbuchzeit am 27.02.2016)

"Volles Ball-Vergnügen:  Von Hugo Ball, dem 1886 in Pirmasens geborenen Mitbegründer der Dada-Bewegung, ist folgendes Zitat überliefert: »Ich brauche etwas Ironie, um das Leben auszuhalten, und mehr noch, um meine Zeit zu ertragen.« Das war natürlich maßlos untertrieben. Balls 1918 im Berliner Erich Reiß Verlag erschienener Roman »Flametti oder Vom Dandysmus der Armen«, den der Schauspieler und Literaturinterpret Jochen Nix für Parthas Hörbuch eingelesen hat, verarbeitet jedenfalls jede Menge autobio­grafisch gefärbter, verrückter Einfälle (Februar, 5 CDs, 340 Min., ca. 19,90 Euro).« (boersenblatt.de)

"...Diese Sprache von Ball, die macht richtig Spaß und dieser Schauspieler Jochen Nix spricht das Ganze auch noch sehr musikalisch - das ganze Hörbuch wird dadurch leicht, unterhaltsam, und die Atmosphäre, die in den Varietés geherrscht haben muß, die wird so lebendig, daß ich diesen Flametti in seinem Indianerkostüm so richtig vor mir sehe...."

(Marie Kaiser auf RBB Radio Eins: Hörbuch der Woche vom 21.2.2016)

»Im Erzeugen von Atmosphäre und in der oft augenzwinkernd vorgetragenen Umfärbung helvetischen Biedersinns in Weltgehalt liegt Balls erzählerische Stärke. Seine gelenkig vorwärtstreibende Sprache erzeugt einen lebhaften Erzählfluss, der sanfte Lakonie mit sich schwemmt wie auch narrativen Übermut.
Und genau dies weiss Jochen Nix, der Sprecher des Flametti-Hörbuches für seine Vortragsweise zu nutzen. Er presst seiner Stimme bewusst keine übermässige Bandbreite ab, sondern spricht Balls Text schlank und geschmeidig und mischt ihm ein präzises Mass an Beiläufigkeit bei. Steigerungen, seien sie emotionaler oder spannungsmässiger Art, erzielt er einzig dadurch, dass er den Druck in seiner Stimme steigert, ihn zurücknimmt oder erhöht, und so ein Exempel statuiert, wie Hörbuchsprecher die Interpretation der vorgetragenen Texte souverän ihren Hörern zu überlassen vermögen. Ein Pluspunkt, den es bei Hörbüchern sehr selten
anzumerken gibt."

Peter K. Wehrli schweizerische literaturzeitschrift hörorte

»Jochen Nix spielt seine große Erfahrung als Sprecher aus. Er findet immer den passenden Ton für Hugo Balls Ironie und Anarchie, er poltert, lispelt, flüstert und skandiert, ohne zu überzeichnen. Ein Hörbuch-Fest zum 100. Dada-Jahr!«

WDR Hörbuchrezension - Von Christian Kosfeld

 

»Der Hörbuch-Sprecher Jochen Nix entfacht im Zuhörer auch eine Flamme: die der Begeisterung! Das  Audio-Book ,Flametti oder vom Dandysmus der Armen‘ ist wie ein Theaterstück, das man mit den Ohren sieht - eine der besten Hörbuchproduktionen des Jahres! und deshalb unser Hörbuch der Woche.«

Bücher - Das WDR 5-Literaturmagazin vom 2. Juli 2016 Claudia Cosmo



Jochen Nix